Freitag, 8. September 2017

Nymphentag 65

im Vordergrund bin ich mit dem Ton GrammaTaus beschäftigt, diesem Hineintasten in die große Dunkelheit menschlicher Wahrnehmung, überhaupt geht es mir um diese Wahrnehmung, die so unklar gestaltet ist, dringe in Bereiche vor, wo noch nie ein Dichter gewesen ist, bleibe hier aber am Rand stehen und bröckle, doch nur oberflächlich; innerflächlich datiere ich die Ewigkeit, ich gehe fremd=chronologisch vor, bearbeite eine Vielzahl an Einschlägen, in die ich dann steigen muß, um Proben zu nehmen, ob noch eine strukturelle Semantik vorhanden sei, ob noch eine Prototypensemantik im Gestein liegt, und ob beide unter den neuen Bedingungen gehalten werden können. Mein Wort lautet deshalb diffus. Diffusion, um im Nebel zu existieren, um eine Bildstörung zu beheben, die überall ersichtlich ist. Wo man winkt, verschwindet die Hand hinter einer Wankelbewegung, diesen Ton

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