Sonntag, 13. August 2017

Nymphentag 39

Der dritte Tag meiner Supergrippe (die es für mich ist, weil ich an so etwas nicht gewöhnt bin) lässt mich einerseits wieder etwas atmen, andererseits kann ich die Arbeit an der Sandsteinburg noch nicht wieder aufnehmen, weil meine Kräfte noch nicht ganz ausreichen. Allerdings habe ich mit einem neuen "Language"-Zyklus begonnen, der hier noch nicht als solcher etikettiert wurde.

Ich bin nun nicht derjenige, der viel besucht oder Besuch empfängt (meine Einsiedelei ist notwendiger Bestandteil meiner Existenz), auf Schwarzertd war ich allerdings mehr als gespannt, schließlich hat mir Albera von Beginn an eine Menge von ihm erzählt. In der Vergangenheit hatte ich mit Germanisten meine liebe Mühe, aber Schwarzertd ist alles andere als ein gewöhnliches Exemplar dieser Spezies. Und ich selbst bin alles andere als ein gewöhnlicher Dichter. Die Arbeitsklause in Keselround ist zudem vollgestopft mit Büchern, Pflanzen und Manuskripten (Manusprikte nannte Frau Goethe das ihrerzeit). Zu sagen hatten wir uns vom Start weg eine Menge und ich konnte nach Herzenslust in allen literarischen Bildungsgewässern fischen.

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