04.08.17

Nymphentag 30

"Die Läufer und die Fänger" ist ein düsteres Stück, in dem ich erneut das für mich völlig inakzeptable lineare Erzählen mit Füßen trete. Das ist jetzt keine grandiose Neuigkeit; aber ich hebe darin noch mehr Albernheiten der seichten Literatur auf. Im Grunde habe ich das Stück wie einen Totentanz konzipiert, die Perspektivwechsel sind wohl Pirouetten, die Zeitfolgen gestaut. Zudem lese ich die "Erzählung" seit gestern ein, nur unterbrochen von der aufschwappenden Tür, als Albera Keselground betrat. Gleich hatte ich mir einen Muskelkater zugezogen, vom Halten des Mikrophons (so ein Studiomikrophon ist nicht gerade leicht), da ich meine "Spinne" gerade nirgends aufhängen kann. Jetzt lese ich den Rest und setze mich ans Schneiden. Ich glaube, dass ich das dann in Kürze im Nymphenpod anbieten kann.

Die Automobilität ist eine der großen Verirrungen einer Spezies, die nur aus Irrtümern besteht.

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