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Nymphentag 30

"Die Läufer und die Fänger" ist ein düsteres Stück, in dem ich erneut das für mich völlig inakzeptable lineare Erzählen mit Füßen trete. Das ist jetzt keine grandiose Neuigkeit; aber ich hebe darin noch mehr Albernheiten der seichten Literatur auf. Im Grunde habe ich das Stück wie einen Totentanz konzipiert, die Perspektivwechsel sind wohl Pirouetten, die Zeitfolgen gestaut. Zudem lese ich die "Erzählung" seit gestern ein, nur unterbrochen von der aufschwappenden Tür, als Albera Keselground betrat. Gleich hatte ich mir einen Muskelkater zugezogen, vom Halten des Mikrophons (so ein Studiomikrophon ist nicht gerade leicht), da ich meine "Spinne" gerade nirgends aufhängen kann. Jetzt lese ich den Rest und setze mich ans Schneiden. Ich glaube, dass ich das dann in Kürze im Nymphenpod anbieten kann.

Die Automobilität ist eine der großen Verirrungen einer Spezies, die nur aus Irrtümern besteht.

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Schellack

Sprecher: Michael Perkampus / Claudia Maulwurf / Fafnir Fiedler

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»Wir hören uns ein paar Aufnahmen an - Tonband, oder besser: das gute alte Schellack!«
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»Ja. Gibt es nicht mehr. Die Platten sind schwer, schmerzen aber wundervoll, wenn man sie auflegt.«
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»Ich weiß.« Ich fühlte mich ertappt, doch dem durfte man keine Träne nachweinen. Sie stand noch immer im Türfutter. »Schließen Sie doch die Tür, wenn Sie noch etwas bleiben wollen!«
Sie schloß und schloß. "Dann ist di…

Wir hatten ja nur ein Pausenbrot...

während wir losmampften, weil wir wussten, es würde eine Weile dauern, bis wir uns an die neuen Umstände gewöhnt hatten. Da waren zu viele Dinge zu tun, eine Krise zu überstehen, das Phantastikon nicht absaufen lassen, die Miskatonic Avenue in Bahnen lenken.
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Schneidering - Die Veranda im Schatten moribunder Texte.

Pure Freude

Um kurz vor Zehn hat es geklingelt. Wie immer ist Carl wie ein gescheuchter Hahn aufgesprungen. Seele pur, wie sie sich unmittelbar zeigt, ist ihr niemals ein Fell gewachsen. Es war die Post, die uns eine Rolle mit Schätzen aus Österreich übergab. Anbei lag ein lieber Brief von Erik, der von Liberatore Illustrator als Bote auserkoren wurde mir eine Zeichnung und zwei ASH Comic-Ausgaben zukommen zu lassen, da wir es nicht zu dem Wiener Treffen geschafft haben. Er selbst hat auch ein Bild und zwei Ausgaben, die er mit Text und Bild gestaltet hat, dazugelegt. Ein Geschenk von ihm an uns beide. Und so haben wir uns auch verhalten, wie Kinder unterm Weihnachtsbaum.




Liberatore und Erik sind absolut starke Zeichner. Und wir können es immer wieder kaum fassen, dass diese beiden nun mit uns zusammenarbeiten und wir mit ihnen. Dafür haben wir besonders Doc Nachtstrom zu danken, dem Captain Fantastic des Äthers.


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