Freitag, 11. August 2017

Die Muschelgewölbe von Syrinx

In der geisterhaften Bläue fremder Welten fangen sich
Auch Ideen, die dem Lärm der Existenz kein Jawort gaben;
Nie hat der Staub der Galaxien gewagt, sich für immer niederzulegen,
Die Flut einer kosmischen Decke nur über einem einzigen Nullpunkt zu legen.
Eingedenk der Röhren, die sich nur dann mit anderen kreuzen,
Wenn der Zufall aus dem Allschlaf wuchert  und Platz beansprucht,
Wo die Mathematik der Urzellen sich in neuen Zellformen erschließt,
Die keine Dimensionen scheuen, bleibt über,
Was in den Muscheln haust, die dort mit dunkler Intelligenz
Und nicht ganz zu erschließendem Dasein tiefer rutschen.
Die Hocke ist ihre natürliche Haltung; der Kristall ist
Ihr einziger Wunsch, doch sie können sich kaum von den Wänden lösen.

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